Wenn man von der Entwicklung eines Babys spricht, so findet diese zum größten Teil in den ersten 12 – 14 Monaten statt, zumindest ist das der Teil, bei dem die Entwicklung wohl am schnellsten voran geht. Daher ist das nicht nure eine sehr schöne Zeit sondern auch eone sehr intensive und das für alle Beteiligten wie Mamy, Papa und das Baby selbt. Aber schauen wir uns doch mal an, wie sich diese Phasen zusammensetzen, um es etwas genauer zu verstehen.

Phase 1: Der erste große Wachstumsschub. Dieser findet meist um die fünfte Lebenswoche des Babys statt. Dabei machen die Sinnesorgane des neuen Erdenbürgers einen schnellen Reifungsprozess durch. Dabei kann es z. B. deutlich besser riechen und ebenso nimmt es deutlich besser wahr, was alles um das Kleine herum so passiert. Da es viele dieser neuen Wahrnehmungen nicht einordnen kann, reagiert es darauf oft mit weinen und schreien. Getreu dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“, sucht es in dieser Zeit dadurch wieder vermehrt Kontakt zur Mutti. Dieses Verlangen kann in der Regel bis zu ein bis zwei Wochen andauern.

Phase 2: Das Fremdeln. Das Fremdeln ist eine für viele Menschen sicher bekannte Eigenschaft, die man oft bei anderen Babys wahrnimmt oder schon einmal festgestellt hat. Das Baby ist dabei vielen Menschen außer Mama und Papa gegenüber, sehr skeptisch und fängt schnell an zu unruhig zu werden oder sogar zu weinen. Die meisten Babys entwickeln in der zweiten Phase meist schon eine Lieblingsfarbe auf die sie sehr angenehm reagieren. Und um sich selbst zu beruhigen, nehmen viele Babys auch schon mal den Daumen oder einen Schnuller in den Mund, denn das wirkt sehr oft.

Phase 3: So um die 12 Woche ist es dann auch langsam einmal Zeit, das Baby an kleine aber feste Rituale zu gewöhnen. Diese sind genau zu bestimmten, festen Zeiten besonders geeignet. Hierzu eignen sich z. B. Schlafen zur Mittagszeit so gegen 12 oder auch das Stillen, bevor es dann am frühen Abend zu Bett geht und das sind gute Rituale für den Anfang.

Aber nicht nur äußerlich wächst das Baby, sondern auch im inneren werden die Organe größer und größer. So zum Beispiel ist es auch beim Magen der Fall.
Das z. B. ist ein Grund, dass das Baby gefühlt öfter Hunger hat, als noch zuvor und das stellt man als Eltern auch deutlich fest.

Phase 4: Einen besonders großen Schub macht das baby dann wieder um die 19. Woche herum. Denn schon nach kurzer Zeit hat man das gefühl, dass der kleine Säugling beinahe schon
ein richtiges Kind ist. Während dieses Schubes schläft das Kleine meist sehr unruhig und hat einen sehr gesunden Appetit. Zu diesem Zeitpunkt eignet es sich also, mit der Beikost anzufangen. Hierzu sei gesagt, dass Breie und Co. das Kind langanhaltender als Milch sättigen.

Phase 5: Nach der 4. Phase aus der 19. Woche, wird es deutlich entspannter, denn jetzt kommt der nächste Schub um die 26. Lebenswoche. Meist wird dieese Schub auch kaum oder gar nicht richtig wahrgenommen, denn vor kurzem hat man noch viel anstrengendere Tage und Nächte durchgemacht. Besonders im Bereich der Beweglichkeit wird Ihr Kind nach diesem Schub viel zu bieten haben. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich durch die ganze Wohnung zu drehen. Und das bedeutet: Alles sichern! Egal ob Steckdosen, Schränke, Technik oder Treppenabgängen.

Phase 6: Nachdem es nun lange Zeit etwas ruhiger folgt wieder ein Schub um die 37. Lebenswoche. Hier durchlebt Ihr Kind den 6. Schub und tut damit auch weiterhin viel für seine Beweglichkeit. Das bedeutet, dass im Anschluss an diesen Schub meist das Krabbeln gelernt wird. Auch das Gefühl des Unrechtbewusstseins hat sich nun entwickelt und muss von den Eltern mit den richtigen Informationen beliefert werden. Das bedeutet für die Eltern, dass sie dafür zuständig sind, unseren Kindern zu zeigen, was richtig und was falsch ist.

Phase 7: Bevor jetzt fast der erste Geburtstag bevorsteht, also ca. in der 47. Lebenswoche, durchläuft der Sprössling den wohl vorletzten Schub. Dabe sind Wutausbrüche hier nicht selten, auch wenn es uns noch etwas ungewohnt erscheint. Die sogenannte „Trotzphase“ ist jetzt im vollen Gange. Im Anschluss an diesen Schub wird das Kind Sie dann aber oft mit den seinen ersten versuchten Worten belohnen. Egal ob es Mamy oder Papa ist, es wird für Freude sorgen.

Phase 8: Das ist dann wohl die letzt große Phase des noch Kleinen, denn langsam wird aus klein schon etwas größer. Jetzt kann der Spross wieder extrem launisch werden und beginnt eventuell auch wieder mit dem Fremdeln. Im Anschluss an diese Phase ist es dann nichts ungewöhnliches, wenn Ihr Kind langsam anfängt zu laufen.

Alles was danach kommt, ist dann dem Kleinkind zuzuordnen, denn die Phasen des Babys sind nun vorbei, was aber nicht bedeutet, dass es jetzt ruhiger wird…